Die wundervolle Wirkung des Fastens

Das bringt dir ein Fasten-Retreat auf der Sunnyside

Fasten-Retreat in Ulrichshusen - click auf das Bild für die Termine

Ich erinnere mich noch an meine erste Fastenwoche. Ich war skeptisch. Ich dachte: eine Woche kaum essen, das wird Quälerei. Was soll daran wundervoll sein?

Heute, nach über 2.000 Fastenbegleitungen, weiß ich es besser. Fasten ist eines der schönsten Dinge, die du deinem Körper schenken kannst. Und ich möchte dir erzählen, warum – ganz ehrlich, mit allem, was ich weiß und was ich gesehen habe.

Warum Fasten überhaupt so etwas Besonderes ist

Dein Körper kann fasten. Er kann es besser, als du denkst. Über Millionen Jahre gab es nicht an jeder Ecke einen Supermarkt. Mal gab es viel, mal wenig, mal nichts. Dein Körper hat gelernt, damit umzugehen. Fasten ist keine Ausnahmesituation. Es ist ein uralter Modus, den wir fast vergessen haben.

Und dieser Modus tut etwas. In dir. Auf ganz vielen Ebenen. Lass mich dich mitnehmen – von innen nach außen.

Was im Körper passiert: der stille Umbau

In den ersten Stunden lebt dein Körper von seinem Zucker. Nach etwa einem Tag sind diese Speicher leer. Und dann geschieht das Schöne: Dein Körper schaltet um. Er beginnt, Fett zu verbrennen, und bildet daraus einen neuen Brennstoff – die Ketone.

Ketone sind ein wunderbarer Treibstoff. Auch dein Gehirn mag sie. Viele Teilnehmende beschreiben ab dem zweiten, dritten Tag genau deshalb eine besondere Klarheit im Kopf. Diese Umstellung auf Ketose ist gut erforscht und gut belegt. Das ist keine Esoterik. Das ist Biochemie.

Und dann ist da die Autophagie. Ein wunderschönes Wort für einen klugen Prozess: Deine Zellen räumen auf. Sie zerlegen Altes und Kaputtes und verwerten es neu. Eine Art innerer Frühjahrsputz. Der japanische Forscher Yoshinori Ohsumi hat dafür 2016 den Nobelpreis bekommen.

Hier bin ich ehrlich mit dir, denn das ist mir wichtig: Die Autophagie ist im Labor beeindruckend belegt. Wie genau, wie stark und ab wann sie beim fastenden Menschen wirkt, wissen wir noch nicht so exakt, wie das Internet manchmal verspricht. Was wir wissen: sie funktioniert und Fasten ist der wirkungsvollste Hebel, diese so wertvolle und präventive Funktion Deines Körpers effektiv anzukurbeln.

Was messbar ist: dein Körper dankt es dir

Es gibt eine große Beobachtungsstudie aus dem Hause Buchinger Wilhelmi mit über tausend Fastenden. Sie zeigt, was auch ich Woche für Woche sehe: Die allermeisten vertragen das Fasten gut. Viele fühlen sich danach wohler, leichter, wacher.

Was die Forschung immer wieder zeigt: Fasten kann den Blutzucker beruhigen und die Insulinempfindlichkeit verbessern. Es kann bei erhöhtem Blutdruck helfen. Es kann Entzündungswerte senken. Studien von Fastenmedizinern wie Prof. Dr. Andreas Michalsen unterstützen diese wertvollen Wirkungen des Fastens.

Ein ehrliches Wort auch hier: Vieles davon ist inzwischen sehr gut untersucht, manches beruht auf kleineren Studien oder Beobachtungen. Fasten ist kein Medikament und ersetzt keine Behandlung. Aber es ist ein starker und doch sanfter Reiz, der erstaunlich viel Gutes anstoßen kann und sehr erfolgreich therapeutisch eingesetzt wird.

Und das Abnehmen? Ja, das passiert oft auch. Ich verstehe Fasten jedoch nicht als Diät, sondern vielmehr als Kick Off für eine Veränderung des Lebensstils und als regelmäßige Erinnerung an Dich, das Gewicht auf gesunde Weise zu kontrollieren.

Eisbaden auf der Sunnyside - Retreat auf Usedom

Die schönsten Veränderungen sieht man allerdings nicht auf der Waage.

Was im Kopf passiert: die Pause, die alles verändert

Jetzt kommt der Teil, der mir am meisten am Herzen liegt. Fasten wirkt nicht nur im Körper. Es wirkt im Kopf.

Wenn das Essen wegfällt, fällt ganz viel weg. Das ständige Planen. Das Einkaufen. Das Kochen. Der Griff zum Snack aus Langeweile. Plötzlich hast du Zeit und Raum, die du gar nicht kanntest.

Und in diesen Raum kommt Ruhe. Das ist der Kern meiner Arbeit, mein Pause-Prinzip: Fasten ist keine Leistung. Es ist eine Pause. Eine bewusste Unterbrechung vom Immer-mehr, vom Immer-weiter.

Viele GästeInnen erleben ein Gefühl, das schwer in Worte zu fassen ist. Leicht und wach zugleich. Klar. Manche nennen es das Fastenhoch. Ich sehe es bei vielen – nicht bei jeder gleich, und vor allem nicht euphorisch, sondern sanft und friedlich. Aber wenn es kommt, ist es wunderschön.

Das ist mehr als gute Laune. Fasten unterbricht deine Automatik. Du merkst plötzlich, wie oft du isst, ohne hungrig zu sein. Wie viel davon Gewohnheit ist, Trost, Nebenbei. Diese Erkenntnis nimmst du mit. Sie ist oft wertvoller als jedes verlorene Kilo.

Was das Fasten mit dem Essen macht – für immer

Und dann kommt das Fastenbrechen. Für viele der schönste Moment der ganzen Woche. Der erste Bissen nach Tagen. Ein Stück Apfel. Und es schmeckt, als würdest du zum ersten Mal einen Apfel essen.

Diese Achtsamkeit bleibt. Nach einer Fastenwoche isst kaum jemand wieder so achtlos wie vorher. Du hast wieder gelernt, wirklich zu schmecken. Wirklich satt zu werden. Auf deinen Körper zu hören, statt auf die Uhr oder die Verpackung.

Das ist für mich die größte Wirkung des Fastens. Nicht eine Woche Verzicht. Sondern ein neuer Umgang mit dem Essen – und mit dir selbst.

Warum ein Retreat mehr ist als Fasten zu Hause

Du könntest all das theoretisch allein probieren. Aber ich sage dir aus Erfahrung: Es ist ein himmelweiter Unterschied.

Zu Hause fastest du im Alltag. Der Kühlschrank ruft. Die Familie isst am Tisch neben dir. Das Handy klingelt. Der Kopf bleibt im Hamsterrad. Genau das, was Fasten so wertvoll macht – die Pause – fällt zu Hause oft als Erstes weg.

Auf der Sunnyside ist alles anders. Hier bist du raus. Kein Kochen, kein Einkaufen, keine Ablenkung. Nur du, ein schöner Ort und Menschen, die dasselbe erleben. Diese gemeinsame Stille verbindet auf eine Art, die mich jedes Mal berührt.

Und du bist begleitet. Das ist unbezahlbar, besonders beim ersten Mal. Wenn Unsicherheit kommt, ist jemand da. Wenn dein Kopf Zweifel flüstert, ist jemand da. Ein ruhiger Satz von einem erfahrenen Menschen beruhigt mehr als hundert Foren.

Hunde sind auf der Sunnyside willkommen

Bei uns bekommst du das ganze Bild. Modernes Fasten. Bewegung an der frischen Luft. Yoga, wenn du magst. Und die Atemarbeit, die mir als Atem-Coach so am Herzen liegt – denn der Atem ist das schnellste Werkzeug, um zur Ruhe zu kommen. Fasten, Atmen, Aufblühen. So denke ich meine Arbeit.

Das nimmst du mit nach Hause

Am Ende einer Sunnyside-Woche fahren die GästInnen anders nach Hause, als sie gekommen sind. Nicht nur ein paar Kilo leichter. Leichter im Kopf. Klarer. Mit dem Gefühl, sich selbst wieder ein Stück näher zu sein.

Und mit etwas, das bleibt: dem Wissen, dass dein Körper mehr kann, als du dachtest. Dass eine Pause keine Schwäche ist. Dass Weniger manchmal so viel Mehr sein kann.

Genau das ist die wundervolle Wirkung des Fastens. Sie beginnt mit einem Verzicht – und endet mit einem Gewinn, den du kaum in Worte fassen kannst.


Fasten ist wunderbar. Aber es ist nicht für jede in jeder Phase das Richtige. Bei Erkrankungen, in Schwangerschaft oder Stillzeit gehört es immer erst ärztlich geklärt.

Wenn du spürst, dass du eine Pause brauchst: Vielleicht ist es Zeit.

Ich würde mich freuen, dich zu begleiten.

Carina

Über die Autorin

Carina Teutenberg ist ärztlich geprüfte Fastenleiterin, Atemtrainerin, zertifizierte Schlaftrainerin, Journalistin, Autorin und Gründerin von Sunnyside Fasten & Retreats. Sie hat bereits mehr als 2.000 Menschen beim Fasten begleitet und verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen über Fasten, Stoffwechsel, Schlaf, Bewegung und Longevity mit langjähriger praktischer Erfahrung.

In ihren Fastenwochen, Yoga- und Longevity Retreats begleitet sie unter anderem Buchingerfasten, Scheinfasten, Basenfasten und Intervallfasten. Ihr Ansatz ist modern, alltagstauglich und frei von Dogmen: Fasten ist für sie kein Verzicht, sondern eine kraftvolle Pause für Körper und Kopf.

zurück